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Mit dem VISTA LENS INSPECTION SYSTEM ist erstmals eine vollautomatische Erkennung und Klassifikation von kosmetischen Fehlern auf Brillengläsern möglich. Die manuelle Kontrolle von Brillengläsern gehört damit der Vergangenheit an.
Das von A&C entwickelte Messsystem VISTA erkennt produktionsbedingte kosmetische Fehler wie Kratzer, Wischer, Punkte, Löcher, Drehstrukturen, Randabschattungen, Lackablaufspuren, u. Ä. auf den transparenten Brillengläsern mit einer Zuverlässigkeit von annähernd 100%. Zusätzlich werden Plausibilitätsprüfungen (rechtes und linkes Glas vertauscht, fehlende Gravuren, Abgleich Produktionsdaten) auf Basis eines produktbegleitenden Laufzettels durchgeführt.
VISTA stuft nach der erfolgreichen Überprüfung das jeweilige Brillenglas ein: Glas „OK“ / „NOK“ - Nicht OK. Durch den Einsatz von VISTA können kosmetisch fehlerfreie Gläser an der bisherigen manuellen Prüfung vorbei direkt zur Endfertigung geschleust werden.
VISTA ist nicht nur in der Lage, Brillengläser automatisiert inline im Produktionsprozess zu untersuchen und hinsichtlich kosmetischer Fehler zu beurteilen, sondern auch die gefundenen Fehlerbilder zu klassifizieren. Fehlerquoten und Reklamationskosten, die aufgrund der manuellen Prüfung am bisherigen Stand der Technik gegeben sind, werden deutlich gesenkt.
Die Klassifikation von Fehlern kann darüber hinaus einen großen Stellenwert für die weitere Optimierung der Produktionslinien haben. Über die Rückmeldung durch die Klassifikation können Schwachstellen in der Produktion unmittelbar erkannt und verbessert werden. Ein Beispiel hierfür wären Drehstrukturen auf der Linse, welche auf ein defektes Werkzeug hindeuten würden.
VISTA kann sowohl beschichtete als auch unbeschichtete Gläser prüfen und lässt sich nahtlos mit geringem Integrationsaufwand und an unterschiedlichen Prozessschritten in bestehende Produktionsstraßen integrieren. Somit wird es möglich, fehlerhafte Gläser im Produktionsprozess vollautomatisiert zu erkennen und vor einer weiteren, kostenintensiven Veredelung aus dem Produktionsprozess auszuschleusen.
VISTA ist in der Lage, einen hohen, gleichmäßigen Durchsatz zu gewährleisten. Als Mindestanforderung gilt ein Durchsatz von 300 Gläsern pro Stunde, wobei das Messsystem auf einen Betrieb über 24h ausgelegt ist.
Alle durchgeführten Tests werden vollständig und reproduzierbar protokolliert. Die angefertigten Bilder werden gemeinsam mit der qualitativen Beurteilung und Klassifikation gespeichert. Dadurch wird erstmals eine automatisch generierte Dokumentation der kosmetischen Qualitätsprüfung von Brillengläsern ermöglicht.
Die frühestmögliche Fehlererkennung hat eine positive Auswirkung auf den Energie- und Ressourcenverbrauch. Defekte Erzeugnisse können frühzeitig aus der Produktion ausgeschleust bzw. als Material rückgeführt werden. Nachgelagerte Schritte in der Fertigung werden nicht durchlaufen, außerdem entfallen der Versand und Retouren von schadhaften Artikeln.

Partner in der Brillenglasindustrie:

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Die Optiswiss AG ist im Bereich der Entwicklung, Herstellung und des Absatzes von Brillengläsern tätig. Optiswiss verfügt über spezifisches Know-how betreffend die Produktion und die Messung technischer Parameter wie optische Wirkung, Dicke und Radius von Brillengläsern.
VISTA ist bei Optiswiss seit 2022 in der Produktion eingesetzt. Optiswiss stellt einen Show-Room zur Präsentation und fachlichen Beratung zur Verfügung
A&C hat für den Vertrieb und Service von VISTA eine exklusive Partnerschaft mit der OptoTech AG geschlossen. OptoTech bietet heute weltweit die größte Bandbreite von Maschinen und Verfahren für die Bearbeitung von Präzisions- und Brillenoptik. Vorbearbeiten, Polieren, Messen und Nachbearbeiten – OptoTech liefert die komplette Fertigungslinie.
OptoTech verbaut das Messsystem VISTA in eine standardisierte Maschine zur Einbindung in den Produktionsprozess der Anlagenbetreiber.